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Der Weg vom Ferkel zum Schnitzel...

Noch immer nicht sonderlich beeindruckt von den medizinischen und umwelttechnischen Argumenten? Na vielleicht rüttelt das einige wach. Diese Seite der "Fleischproduktion" ist die schlimmste und für viele sicher unangenehm zu lesen, weil wir das eigentlich gar nicht wissen wollen...

Da kommt also so ein liebe kleines Ferkel mit vielen Geschwistern auf die Welt und freut sich auf sein Leben und kommt darauf, dass es in einer großen Fleischfabrik auf die Welt gekommen ist.

Es kann nicht einmal zu seiner Mama, weil die in einem Käfig ist, der es ihr nicht einmal ermöglicht, dass sie sich umdreht...

Viel zu früh wird es dann von seiner Mama und seinen Geschwistern weggerissen und kommt in eine enge Box, in der nur mehr gefressen und geschlafen werden kann. Dort wird das Schweinchen dann innerhalb von 180 Tagen zu einem 100 kg Schwein hochgemästet. Damit kommt in vielen Fällen das Knochengerüst nicht mit, so dass die Tiere oft unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen.

Um das Martyrium besser zu überstehen, werden die Tiere mit Medikamenten behandelt, die dann natürlich auch noch teilweise im Fleisch im Handel vorhanden sind. Und dann wundern sich die Menschen, weil sie auf Antibiotika nicht mehr ansprechen... sie bekommen schließlich ständig ihre Dosis über das Fleisch...

Im Magazin "Der Spiegel" stand in der Ausgabe 33/1988: Die Schweinerei mit dem Fleisch: Die bundesdeutsche Landwirtschaft erlebt den größten Hormon-Skandal ihrer Geschichte. Illegale Händlerringe und gewissenlose Veterinäre verdienen an der Tierm0ast als "Maffia im Fleischgeschäft" [...] Unters Fell gespritzt und in den Futtertrog gekippt wird nahezu alles, was die Pharma-Industrie so produziert, um Rind, Schwein oder Huhn bis hin zur Schlachtbank auf den Beinen zu halten [...].

Wenn die Tiere ihr Schlachtgewicht erreicht haben, beginnt der größte Stress für die Tiere. Sie werden zusammengepfercht in Tiertransportern oft viele Stunden bis zum Schlachthof transportiert. Viele Tiere überleben schon diesen Transport nicht. Die Schlachtung an sich wird vielerorts noch so gemacht, dass die Tiere nur aufgehängt und aufgeschnitten werden, damit das noch schlagende Herz das Blut aus dem Körper pumpt. Die Tiere verbluten also bei lebendigem Leibe...

Auszug aus dem Buch "Vegetarisch Leben" von Armn Risi und Ronald Zürrer:
Fleisch hat die Eigenschaft, sehr schnell zu verwesen. Daher wird mit chemischen Konservierungsmitteln gearbeitet, damit keine üblen Gerüche dem Käufer des oft tage- oder wochenalten Fleisches den Appetit verderben. Ein weiteres Problem ist die Farbe des ausgebluteten Fleisches, das in vielen Fällen gelblich oder grau-grünlich wird und deshalb nachträglich eingefärbt werden muss, da es sonst nicht verkaufbar wäre. Wie bereist erwähnt enthält das Konsumfleisch auch noch viele andere naturfremde "Zutaten", welche das Fleischessen heutzutage immer mehr zu einem ernstzunehmenden Gesundheitsrisiko machen: Tierarzeneimittel, Antibiotika (weltweit landet mehr als die Hälfte der Antibiotika-Produktion in den Tierställen), Rückstände aus dem Futter (z.B. Pestizide: Fleisch ist mit Abstand das pestizidbelastetste Nahrungsmittel), Hormone und Östrogene (als Muskelwachstumsförderer, diese sind zwar verboten, aber schwer nachweisbar)....

Na da kann man ja nur mehr "Guten Appetit" wünschen...

Es würde zu weit führen, hier noch weiter zu schreiben. Berichte wie diese sind in rauhen Mengen in Zeitschriften, Büchern und im Internet zu finden.

Auf der Seite von Animal Spirit ist eine sehr umfangreiche Linkliste zu finden, wo man noch mehr Informationen bekommen kann.


Fotos mit freundlicher Genehmigung von www.animal-spirit.at




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